Schlafstörungen und Schlafapnoe

Viele Menschen leiden an Schlafstörungen. Dabei sind die Ursachen sehr vielfältig.

Wir unterscheiden Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, zu frühzeitiges Erwachen.

Mit zunehmendem Lebensalter benötigt man auch weniger Schlaf. So ist bei einem 20-jährigen 8 h normal, bei einem 70-jährigen reichen auch 5-6h.

Viele internistische Erkrankungen können zu Schlafstörungen führen, z.B.:

  • Erhöhter Blutdruck (ca. 30% Schlafapnoe)
  • Herzschwäche und koronare Herzerkrankung (bis 70% Schlafapnoe)
  • Herzrhytmusstörungen (bis 30% Schlafapnoe)
  • Übergewicht und Adipositas
  • Prostataprobleme und Erektionsstörungen
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Anatomische Veränderungen Bauch/Brustkorb/Zähne
  • Schlaganfall (bis 60% Schlafapnoe)
  • -Depressionen
  • Tagesmüdigkeit
 

Um eine genaue Ursache für die Schlafstörung zu finden, ist eine eingehende Diagnostik nötig.

Das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS) ist eine recht häufige Erkrankung, so sind etwa 10% aller Männer und 5% aller Frauen betroffen.

Dabei kommt es zu Atemaussetzern in der Nacht mit Schnarchen, was zu einem Sättigungsabfall im Blut führt.

Das führt zu Tagesmüdigkeit. Besonders häufig ist diese Erkrankung mit Bluthochdruck, koronarer Gefäßerkrankung und Vorhofflimmern assoziiert.

Herz-Kreislauf-Patienten und Diabetiker sollten daher auf diese Erkrankung hin untersucht werden.

Wir können mit Ihrer Hilfe (Ausfüllen eines Fragebogens und eines Schlafprotokolls) sowie weiterer Diagnostik wie

  • Langzeitblutdruck
  • Langzeit-EKG
  • Laborwertuntersuchung
  • Schlafdiagnostik ambulant (zu Hause) mit einem Testgerät

die Problematik eingrenzen.

 
 

Zur Untersuchung des Schlafes können wir mit Hilfe eines ambulanten Schlafgerätes verschiedene Faktoren wie Sauerstoffsättigung, Schnarchen, Atemaussetzer u.s.w. analysieren.

Die Testung ist vor allem wichtig bei :

  • Vermehrter Tagesmüdigkeit
  • Häufigem nächtlichen Erwachen
  • Der Partner sich über Schnarchen beklagt
  • Vom Partner Atemaussetzer in der Nacht bemerkt werden

Wenn Sie nicht Patient in unserer Praxis sind, benötigen wir einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes mit der genauen Fragestellung und der aktuellen Medikation sowie den ausgefüllten Anamnesebogen aus unserer Praxis.

Das ambulante Schlafgerät wird in unserer Praxis am Abend (also Dienstag oder Donnerstag) angelegt und am nächsten Morgen wieder bei uns abgenommen.

Dann können wir den Schlaf in der Nacht analysieren und dort ein eventuelles Schlafapnoesyndrom feststellen.

Bei derartigen Auffälligkeiten werden wir Sie dann in ein stationäres Schlaflabor überweisen, wo dann eine genauere Untersuchung des Schlafes mit Hirnstromableitungen erfolgt und eine Therapie angepasst werden kann.

Bei Auffälligkeiten in unserer Messung werden die Patienten ins Schlaflabor überwiesen.

Dort werden zusätzlich Hirnströme im Schlaf Abgeleitet und ermöglichen eine weitere Differenzierung der Beschwerden sowie die Anpassung einer Schlafmaske bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom.

 

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